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Allergieimpfung (Hyposensibilisierung, Spezifische Immuntherapie): Ziel der Allergieimpfung ist es, eine körpereigene Toleranz gegenüber den Allergenen aufzubauen und damit die Symptome dauerhaft zu unterbinden. Diese Behandlung nimmt als einzige Methode Einfluss auf das veränderte Immunsystem und setzt somit an der Ursache der Erkrankung an. Sie bewirkt eine Minderung der Krankheitserscheinungen. Die Allergie bleibt im Allergietest nachweisbar, die Symptome werden weniger oder verschwinden.

Die Behandlung wird speziell auf die krankmachenden Allergene abgestimmt. Sie dauert etwa 3 Jahre. Seit ca. 10 Jahren wird die sogenannte "Kurzzeittherapie" mit Allergoiden, einer effizienteren und nebenwirkungsärmeren Medikamentenform, immer häufiger eingesetzt. Diese Therapieform eignet sich für Pollenallergiker und reduziert die Zahl der Spritzen von ca. 20 auf 4-7 Injektionen pro Jahr (je nach Hersteller).

Neuerdings gibt es auch die subllinguale Hyposensibilisierung,  bei der  der Patient die Therapie  in Form von Tropfen, die er sich unter die Zunge träufelt zuhause durchführt. 
Eine Sonderform ist die Allergietablette (Grazax) bei der das Allergen in Tablettenform appliziert wird.
Diese Therapie ist erheblich teurer und wird aufgrund der unbefriedigenden Datenlage was Wirkung und Langzeitwirkung angeht, bisher nicht allgemein empfohlen.
Die sublinguale Form darf nach den neuesten Leitlinien nur bei einer medizinischen Kontraindikation gegen eine subkutane Form der Hyposensibilisierung durchgeführt werden. (Stand 2/08)




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